Siri Maria José

Soprano

Als gefeierte Interpretin der berühmtesten Heldinnen Verdis und Puccinis und mit einem Repertoire, das vom Belcanto bis zum Verismo reicht, gilt Maria José Siri heute als eine der bedeutendsten Sopranistinnen der internationalen Opernszene.

Die in Uruguay geborene Sängerin mit italienischen Wurzeln fand bereits in jungen Jahren zur Musik und vervollkommnete ihre Ausbildung am Pariser Konservatorium sowie anschließend bei Ileana Cotrubaș.

Im Jahr 2008 debütierte sie in Europa als Leonora in Il Trovatore am Teatro Carlo Felice in Genua und anschließend als Aida am Teatro alla Scala.

Seitdem hat sich ihre Karriere kontinuierlich weiterentwickelt und nahm insbesondere ab 2016 einen bedeutenden Aufschwung, als sie die Spielzeit am Teatro alla Scala mit Madama Butterfly eröffnete und später auch in Manon Lescaut und Francesca da Rimini zu erleben war.

Ihre Anerkennung als internationaler Opernstar wurde 2017 mit der Verleihung des renommierten "Oscar della Lirica" besiegelt.

Im Jahr 2022 gab sie ihr Debüt am renommierten Royal Opera House, im Festspielhaus Baden-Baden sowie im Musikverein Graz.

Seit ihrem Debüt auf der Bühne des antiken Amphitheaters von Verona im Jahr 2013 war sie dort in verschiedenen Produktionen zu erleben, darunter Aida, Cavalleria rusticana, Nabucco und Madama Butterfly.

Im Rahmen des 103. Arena Opera Festivals 2026 steht sie erneut auf der Bühne des Amphitheaters von Verona.

 

Biografie aktualisiert im Juli 2026

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