La Traviata
Giuseppe Verdi
Soprano
Gilda Fiume wurde in Sarno geboren und schloss 2009 ihr Gesangsstudium am Konservatorium von Salerno mit Bestnote und Auszeichnung ab. In den folgenden zwei Jahren perfektionierte sie ihre Ausbildung an der Accademia di Santa Cecilia unter der Leitung von Renata Scotto. Seit 2014 ist sie Schülerin von Mariella Devia.
Als reiner lyrischer Koloratursopran mit einer ausgeprägten Vorliebe für das Belcanto-Repertoire interpretierte sie im Laufe der Jahre mehrfach Lucia di Lammermoor an verschiedenen Theatern, darunter am San Carlo in Neapel, am Regio in Parma und am Seoul Arts Center; Amina in Bellinis La Sonnambula am Teatro Bellini in Catania und in Verona; die Titelrolle in Maria de Rudenz beim Wexford Festival; Donna Anna in Don Giovanni in Verona und La Coruña; Eleonora in Torquato Tasso für das Donizetti-Festival; die Titelrolle in Norma unter der Leitung von Daniel Oren und Violetta in La Traviata in Salerno.
Sie interpretiert die Gilda in Rigoletto am Teatro Regio di Torino.
Sie wirkte an Marina Abramovićs Projekt Seven Deaths of Maria Callas am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit und verkörperte dabei die Violetta in La Traviata.
Im Jahr 2022 gab sie ihr Debüt an der Arena di Verona als Micaela in Carmen und kehrte 2023 als Violetta in La Traviata dorthin zurück.
Ihr USA-Debüt gab sie 2022, ebenfalls als Violetta in der Boston Symphony Hall, beim Cincinnati Opera Festival sowie im Rahmen eines Konzerts in der New Yorker Carnegie Hall.
Zu ihren debütierten Rollen gehören Mrs. Ford in Falstaff, die Gräfin in Le nozze di Figaro, Ofelia in Faccios Amleto und Pamina in Die Zauberflöte.
Zu ihren jüngsten Engagements zählen ihre Debüts als Lucia di Lammermoor an der Deutschen Oper Berlin, Elvira in I Puritani am Teatro Regio di Torino, Norma an der Bayerischen Staatsoper in München sowie die Rückkehr auf die Bühne des veronesischen Amphitheaters anlässlich des 103° Arena Opera Festival 2026.
Biografie aktualisiert im Juli 2026