“La Traviata” 2026: Arena trifft Moulin Rouge

Die neue Inszenierung von 2026

La Traviata wird das 103. Opernfestival der Arena von Verona in einer neuen Inszenierung eröffnen, die zum ersten Mal in der Geschichte der Arena eine der kultigsten Institutionen der französischen Hauptstadt nach Verona bringt: das Moulin Rouge.

Eine beispiellose Zusammenarbeit; eine Liebeserklärung an die Oper und an Paris, die Stadt von Violetta.

Die Inszenierung

Eine originelle und ästhetisch beeindruckende Interpretation versetzt das Publikum in das Paris der frühen 1900er Jahre, einen Ort künstlerischer und intellektueller Blüte, an dem Violetta Valéry hervortritt – eine intelligente, raffinierte und wunderschöne Protagonistin, die im Rampenlicht des Klatsches und der öffentlichen Meinung steht.

 

Auf der riesigen Bühne der Arena von Verona wird mit einer akkuraten historischen Nachbildung, die nicht auf Spektakularität verzichtet, das Nachtleben von Montmartre und der Glanz der Belle Époque von Paris wieder zum Leben erweckt, genau dort, wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Popularität des Moulin Rouge, der Wiege des Kabaretts und des Can-Can, explodierte. 
Ein ikonischer Ort, der 1915 in Flammen aufging, bevor er wiederauferstand und wieder zu dem Theater wurde, das bis heute Unterhaltung und historischen Charme vereint und das zum ersten Mal mit Stolz mit einer Opern- und Sinfonie-Stiftung zusammenarbeitet.

 

Das Bühnenbild stammt von Juan Guillermo Nova, die Kostüme von Stefano Ciammitti – dem Schöpfer der visionären Gewänder für die olympischen Zeremonien in der Arena – und die Beleuchtung von Fabio Barettin.

Il regista Paul Curran

Die Regie übernimmt Paul Curran, der mit dieser neuen Inszenierung sein Debüt in der Arena gibt.


Heute ist er Opernregisseur, früher arbeitete er in der Anfangsphase der Produktion des Musicalfilms Moulin Rouge!, der vor wenigen Wochen sein 25-jähriges Jubiläum feierte, mit Baz Luhrmann zusammen.
Der Schotte, der seine Ausbildung in der Welt des Tanzes absolvierte, war bereits Intendant der Norwegischen Nationaloper und ist weltweit als Opernregisseur geschätzt; mit dieser Produktion gibt er sein Debüt in der Arena. 

Ein metatheatralischer und metacinematografischer Verweis: So wie das Musical reichlich aus Verdis Geschichte schöpfte und Einflüsse aus Puccinis La Bohème aufgriff, wird auch die neue Opernaufführung des Festivals 2026 unweigerlich an die zeitlose Liebe erinnern, die im Film durch verschiedene Musikgenres besungen wurde. 

Die Besetzung

Eine doppelte Premiere (am 12. und 13. Juni), elf Vorstellungen bis zum Abschlussabend des Festivals am 12. September. Die Hauptrolle in „La Traviata“ übernimmt die junge Martina Russomanno (12. und 20. Juni, 5. und 9. Juli), die ihr Debüt in der Arena gibt und bereits mehrere Preise bei verschiedenen internationalen Wettbewerben gewonnen hat. Ihr folgen zwei Sopranistinnen, die bereits im Amphitheater als Violetta Valéry gefeiert wurden: Gilda Fiume (13., 27. Juni) und Rosa Feola (ab 6. August). Vasilisa Berzhanskaya, die sich bereits in anspruchsvollen Rollen von Rossini bis Norma bewährt hat, wird am 16. und 31. Juli ihr Debüt als Hauptdarstellerin in La Traviata geben. 


Echte Lieblinge der Arena werden in der Rolle des geliebten Alfredo zu sehen sein: Yusif Eyvazov (zum ersten Mal in dieser Rolle in der Arena), Galeano Salas, Francesco Meli, René Barbera, Enea Scala sowie die Tenöre Antonio Poli und Adam Smith, die ihr Debüt im Amphitheater geben. 

 


Ebenso bekannt sind die gefragten Baritone, die abwechselnd als Germont senior auftreten werden: Amartuvshin Enkhbat, Youngjun Park, Ludovic Tézier, Luca Salsi und der junge Mihai Damian, frischgebackener Gewinner von Operalia 2025, der sein Debüt in der Arena gibt. Etablierte Künstler und aufstrebende junge Talente vervollständigen die Besetzung mit erstklassigen Nebenrollen.

 

An der Spitze der künstlerischen Ensembles der Fondazione Arena steht Michele Spotti, Musikdirektor der Opéra und des Orchestre Philharmonique de Marseille, designierter Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ des französischen Kulturministeriums – eine der höchsten Auszeichnungen, die an Persönlichkeiten verliehen wird, die sich durch künstlerisches Schaffen und dessen Verbreitung auszeichnen. 


Am Pult der letzten drei Aufführungen stand Francesco Ivan Ciampa, ein weiterer Dirigent, der in den europäischen Opernsaisons zu den meistgefragten zählt.  

"La Traviata" 2026

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