Salsi Luca

Baritono

Für «eine so außergewöhnliche Stimme, die sich auf der Bühne von der Masse abhebt: prägnant, reich, strahlend, kraftvoll und frisch» (Il Sole 24 ORE) gefeiert, wurde Luca Salsi in San Secondo Parmense geboren.
Er absolvierte sein Gesangsstudium am Konservatorium „Arrigo Boito“ in Parma bei der Sopranistin Lucetta Bizza und setzte seine Ausbildung bei dem Bariton Carlo Meliciani fort. Im Laufe seiner Karriere interpretierte er bedeutende Rollen auf den großen Opernbühnen der Welt, darunter die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala, das Royal Opera House in London, die Bayerische Staatsoper, die Washington National Opera, die Salzburger Festspiele, die Los Angeles Opera, die Staatsoper Berlin, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, das Teatro dell'Opera di Roma, das Teatro di San Carlo in Neapel, das Concertgebouw in Amsterdam und das Teatro Real in Madrid. Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, James Levine, Daniele Gatti, James Conlon, Gustavo Dudamel, Nicola Luisotti, Renato Palumbo, Donato Renzetti, Michele Mariotti und Alberto Zedda sowie mit renommierten Regisseuren wie Robert Carsen, Hugo De Ana, Antony Minghella, Werner Herzog, Franco Zeffirelli, David McVicar und Damiano Michieletto zusammen.

Mehrfach eröffnete er die Spielzeit am Teatro alla Scala: mit Andrea Chénier (2017), Tosca (2019), dem Galaabend A riveder le stelle (2020), Macbeth (2021) und Don Carlo (2023). Zu seinem umfangreichen Bariton-Repertoire zählen unter anderem Macbeth, Rodrigo (Don Carlo), Carlo (Ernani), Germont (La Traviata), Scarpia (Tosca), Nabucco, Gérard (Andrea Chénier), Simon Boccanegra und Alfio (Cavalleria rusticana).

Zu seinen jüngsten Engagements gehören Nabucco an der Scala, La Traviata an der Metropolitan Opera und in Rom, das Opening Gala mit Jonas Kaufmann in Baden-Baden, Tosca in Rom und Torre del Lago, Cavalleria rusticana und La Traviata in München, Rigoletto in Zürich, Simon Boccanegra in Venedig sowie Falstaff in Barcelona, Rom und Neapel.

Im Jahr 2026 wurde er mit dem Franco-Abbiati-Preis als bester Sänger des Jahres ausgezeichnet.

Seit 2011 ist er regelmäßig auf der Bühne der Arena di Verona zu erleben, unter anderem in La Bohème, Un Ballo in maschera, Aida, Nabucco, Rigoletto, Il Trovatore und Tosca.

Zum 103. Arena Opera Festival 2026 kehrt er für Nabucco und La Traviata auf die Bühne des antiken Amphitheaters von Verona zurück.

 

Biografie aktualisiert im Juli 2026

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