Madame Butterfly von Puccini in der Arena di Verona, letzte premiere bei den 100. Opernfestspielen

Die “japanische Tragödie“ von Puccini kehrt als achter Titel des reichhaltigen Spielplans 2023 in die Arena zurück, mit Regie und Bühnenbild von Franco Zeffirelli und Kostümen der Oscar-Preisträgerin Emi Wada Die Oper wird vom 12. August bis 7. September in 4 Aufführungen mit großartigen Interpreten zu sehen sein. Orchester und Chor der Fondazione Arena stehen unter der Führung von Daniel Oren, der bereits die Premiere im Jahr 2004 leitete. Eine außergewöhnliche Besetzung: den Anfang machen Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak, gefolgt von Maria José Siri und Asmik Grigorian, die ihr Debüt in der Arena gibt, in Begleitung der Tenöre Villari und Pretti

Madame Butterfly

Samstag, den 12. August, 20.45 Uhr

 

Heute kann man sich kaum vorstellen, dass ein Meisterwerk des Musiktheaters wie Madame Butterfly bei seiner ersten Aufführung im Jahr 1904 ausgepfiffen wurde. Puccini hat jedoch in der Tat auf der ihm eigenen Suche nach Perfektion in der Folgezeit mehrere Verbesserungen. Seitdem begann der unaufhörliche Höhenflug des „zarten Schmetterlings“, der die Theater aller Welt eroberte, einschließlich der Arena. 2004 nahm der berühmte Regisseur und erfahrene Bühnenbildner Franco Zeffirelli (dessen 100.Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird) die doppelte Herausforderung an, zum ersten Mal in seiner Karriere die Geschichte von Cio-Cio-San zu inszenieren und zwar gleich auf der riesigen Bühne der Arena, die in gewisser Weise im Widerspruch zu der eher vertrauten Atmosphäre der Oper steht. 

Die Inszenierung war ein großer Erfolg, nicht zuletzt auch dank der Kostüme der Oscar-Preisträgerin Emi Wada (1937-2021), der Choreographie von Maria Grazia Garofoli und der Besetzung unter der Führung von Daniel Oren. 19 Jahre nach diesem denkwürdigen Abend und vier Wiederaufführungen leitet dieser erneut das Orchester der Fondazione Arena und den Chor, der von Roberto Gabbiani vorbereitet wurde. Letzterer bietet eines der berühmtesten Stücke der Operngeschichte dar, den bekannten Summchor, der die Nachtwache der Cio-Cio-San begleitet und dabei fast wie eine frühzeitliche Filmmusik wirkt. Der Orchesterpart wurde von Puccini mit der gewohnten melodischen, klanglichen und harmonischen Vielfalt ausgestattet, um sein persönliches, elegantes und buntes Japan zu erzählen, wobei er einerseits der damaligen musikalischen Avantgarde folgte und gleichzeitig die theatralische Wirkung seiner Oper im Auge behielt. 

Nach der erfolgreichen Premiere der Tosca kehren Aleksandra Kurzak als Hauptdarstellerin und ihr Musik- und Lebenspartner Roberto Alagna in der Rolle von Pinkerton zurück, der die Protagonistin verführt und anschließend verlässt, ohne sie jedoch jemals zu vergessen. Cio-Cio-San gehört sowohl in schauspielerischer als auch stimmlicher Hinsicht zu den anspruchsvollsten Opernparts: am 25. August wird sie von Maria José Siri dargestellt, die die Rolle bereits in der Originalversion an der Scala gespielt hat, während am 2. und 7. September die litauische Sopranistin Asmik Grigorian an der Reihe ist, die ihr Debüt in der Arena gibt. Ihre Partner sind die gefeierten Tenöre Angelo Villari (25.8.) und Piero Pretti (2.9. und 7.9.), während der Konsul Sharpless bei allen Aufführungen von dem jungen Bariton Gevorg Hakobyan verkörpert wird, der ebenfalls sein Debüt in der Arena feiert. 

In den Nebenrollen ist bei den ersten beiden Terminen insbesondere auf die Besetzung der Suzuki mit Elena Zilio hinzuweisen, die von Sofia Koberidze abgelöst wird. Der Heiratsvermittler Goro wird vom Tenor Matteo Mezzaro dargestellt, Onkel Bonzo von Gabriele Sagona und Prinz Yamadori von Italo Proferisce. Die "amerikanische Ehefrau" Kate Pinkerton wird von Clarissa Leonardi (12.8.) gespielt, an deren Stelle die Newcomerin Marta Pluda tritt (25.8., 2.9. und 7.9.), während bei der Hochzeitszeremonie der kaiserliche Kommissar (Gianfranco Montresor), der Standesbeamte (Stefano Rinaldi Miliani) sowie die Mutter und die Cousine von Cio-Cio-San (Federica Spatola und Valeria Saladino) zu sehen sein werden. 

Dank des Technikerteams der Arena und des von Gaetano Petrosino geleiteten Tanzensembles ersteht auf der Bühne das lebendige und von Zeffirelli detailgetreu inszenierte Vergnügungsviertel von Nagasaki wieder auf, wobei auch die private Atmosphäre der Geschichte der Butterfly im Haus auf dem Hügel nachempfunden wird, von dem sie ihren hoffnungsvollen Blick auf den „äußersten Horizont des Meeres“ richtet. Nach der Premiere am Samstag, dem 12. August, finden Wiederholungen am 25.August sowie am 2. und 7. September statt

«Fondazione Arena hat schon Vorbereitungen für das Jubiläum des 100. Todestags von Puccini getroffen, dessen Höhepunkt die vor kurzem vorgestellten Opernfestspiele 2024 bilden werden, erklärt Cecilia Gasdia, Intendantin der Fondazione Arena. – Diese besondere Butterfly durfte jedoch im reichhaltigen Programm der 100. Festspiele nicht fehlen, zum einen aufgrund der grandiosen Besetzung und zum anderen als Erinnerung an den 100. Geburtstag von Franco Zeffirelli, von dem lediglich eine Inszenierung dieses Meisterwerks vorliegt.»

«Diese vier Aufführungen der Madame Butterfly bieten uns die Möglichkeit, einige der besten aktuellen Opernstars in Verona zu sehen,» fügt der stellvertretende künstlerische Leiter Stefano Trespidi hinzu. «Sie treten teilweise zum ersten Mal in einer bestimmten Rolle auf oder feiern ihr Debüt in der Arena, was die bedeutende internationale Stellung unserer Opernfestspiele zusätzlich unterstreicht».

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100° Arena di Verona Opera Festival 2023

vom 16. Juni bis 9. September

 

Aida

von Giuseppe Verdi | Regie : Stefano Poda | NEUPRODUKTION

16., 17., 25., 29. Juni um  21.15  Uhr| 9., 16., 21., 30. Juli um 21.00 Uhr

2., 18., 23. August um  20.45 Uhr| 3., 8. September um 20.45 Uhr.

Carmen

von Georges Bizet | Regie: Franco Zeffirelli

23. Juni um  21.15  Uhr| 6. Juli um 21.00 Uhr

11., 24. August 20.45 Uhr |  6. September 20.45Uhr

Il Barbiere di Siviglia

von Gioachino Rossini | Regie: Hugo de Ana

24. und 30. Juni um  21.15  Uhr| 13. und 22. Juli um 21.00 Uhr

Rigoletto

von Giuseppe Verdi | Regie Antonio Albanese | NEUPRODUKTION

1., 7., 20. Juli um 21.00  Uhr| 4 . August um 20.45 Uhr

La Traviata

von Giuseppe Verdi | Regie: Franco Zeffirelli

8., 14., 27. Juli um 21.00 Uhr | 19., 26. August um  20.45 Uhr 9. September um 20.45 Uhr

Nabucco

von Giuseppe Verdi | Regie: Gianfranco de Bosio

15. und 28. Juli um 21.00  Uhr| 3. und 17. August um 20.45 Uhr

Roberto Bolle and Friends

19. Juli um 21.15 Uhr

Juan Diego Flórez in der Opern-Arena 100

23. Juli um 21.00 Uhr

Tosca

von Giacomo Puccini | Regie: Hugo de Ana

29. Juli um 21.00 Uhr | 5. und 10. August um  20.45 Uhr | 1. September um 20.45 Uhr

Plácido Domingo in der Opern-Arena 100

6. August um 21.00 Uhr

Madame Butterfly

von Giacomo Puccini | Regie: Franco Zeffirelli

12., 25. August um20 .45 Uhr | 2. , 7. September um20.45 Uhr 

Jonas Kaufmann in der Opern-Arena 100

20. August um 21.00 Uhr

Die Mailänder Scala in der Arena di Verona

31. August um 21.00 Uhr

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